Die Mannschaft
Ahlhausen, Hanko
Ayhan, Ilter
Bahr, Matthias
Billerbeck, Marco
Borchert, Sven
Claßen, Jens
Clausen, Axel
Dittler, Kai
Dusör, Detlef
Ehlers, Wolfgang
Falk, Jörg
Felgentreu, Marcel
Franz, Toni
Geisler, Heiko
Groß, Andreas
Holst, Oliver
Hußner, Alfred
Jüngling, Andreas
Knezevic, Mladen
Krämer, Ernst
Krüger, Björn
Kohrt, Matthias
Kühl, Oliver
Kummerfeldt, Matthias
Makuszies, Dieter
Molkenthien, Ulf
Mund, Thomas
Nitsch, Matthias
Nissen, Heiko
Patzer, Tim
Podeswa, Andreas
Popp, Harald
Pulter, Reinhard
Rehfeld, Frank
Reimers, Axel
Scholz, Hans
Schubert, Dennis
Schwalm, Peter
Selmonaj, Xhevdet
Severin, Andreas
Sievers-Pirrwitz, Heiko
Stichweh, Frank
Thomssen, Jörg
Wiese, Thorsten
Wilcken, Christian
Wirrwa, Roland
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Im 50. Jahr ihres Bestehens plauschten Heides
Altliga-Fußballer mit dem ersten Bundesliga-Torschützen

Die Altliga-Fußballer des Heider SV machten sich auf große Fahrt.
Anlass war das fünfzigjährige Bestehen der Altliga.
1961 gründeten die ehemaligen Ligaspieler Richard Hußner, Ernst
Papenburg, Ernst-August Druve und Co. die Altliga-Sparte des Heider
SV. Der „kleine HSV“ gehörte damals – kurz vor dem 1963 erfolgten
Start der Bundesliga – noch zur Elite des Fußballs nicht nur in
Schleswig-Holstein, sondern in ganz Norddeutschland.
1958, 1959 und 1960 waren die Heider Meister der damaligen
Amateurliga Schleswig-Holstein und stiegen in die Regionalliga
(Vertragsliga) Nord auf, in der man gegen Hamburger SV, Hannover,
Bremen, Osnabrück, Braunschweig usw. spielte. 1961 schlug der Heider
SV den „großen HSV“ mit Uwe Seeler sensationell mit 2:0. Der Heider
SV hatte bei jedem Spiel Tausende von Zuschauern und strahlte
fußballerische Anziehungskraft aus.
Von nah und fern kamen Spieler nach Heide – in den 1950er Jahren
sogar aus Rheinland-Pfalz: Ernst Hermann Lipps, der Trainer das FK
Pirmasens, und dann Achim Otto, der Klasse-Torwart, der im Notizbuch
von Bundestrainer Sepp Herberger stand.
Von Heide gingen aber auch viele Spieler hinaus „in die Welt“. 1958
gingen vier HSVer auf einmal ganz in die Schweiz: Heinz Oelke, Karl
Dröfke, Heinz Stöck und „Tümmel“ Fedderau. Die “Heider Schweizer“
hielten und halten Kontakt zu ihrer Nordsee-Heimat. Noch heute! Und
im jetzigen 50. Jahr ihres Bestehens besuchte die HSV-Altliga die
schöne Schweiz, mit Alfred Hußner als Verbindungsmann. Denn Hußner
hat ab 1976 und in den 80er Jahren- als Heider Urgewächs- bei
Servette Genf, Young Boys Bern und FC Lugano gespielt und war dann
Trainer im Aargau. Er war ein Fußballstar in der Schweiz.
Es war die 27. große Fußball-Fahrt der HSV-Altliga – organisiert von
Heiko Nissen, Altliga-Obmann Detlev Dusör, Kai Dittler und Thomas
Schlump. Der Bus legte bis Aarau (fast so groß wie Heide) über
1000 Kilometer zurück. Hußners ehemalige Aargauer Fußballvereine
mit Martin Widmer (FC Entfelden), Prof. Dr. Gabriel Schär (Altliga)
und Reini Kuhn (FC Suhr) empfingen die Heider. Natürlich gab es ein
Fußballspiel. Obwohl die HSV-Altliga eine deutliche
Feldüberlegenheit hatte, verlor sie gegen die Altliga des FC
Entfelden mit 2:3. Die Heider Tore schossen Alfred Hußner und Roland
Wirrwa. Thorsten Wieses Lattenknaller wollte nicht rein. Man grämte
sich nicht. Man sah es als Gastgeschenk.
Das Juni-Wetter im Aargau ähnelte mit Wind und Nässe zwar zeitweilig
dem in Dithmarschen, bescherte den Heidern dennoch einen herrlichen
Sonnentag in einer der schönsten Städte der Welt, Luzern, und bei
einer Bilderbuch-Ausflugsdampferfahrt auf dem Vierwaldstätter See.
Ziel war das Restaurant von Timo Konietzka in Brunnen, also im
Zentrum der Wilhelm-Tell Schweiz mit den Ur-Kantonen Schwyz, Uri und
Unterwalden.
Konietzka (Ochsen-Wirt) war 1981 bis 1983 Alfred Hußners Trainer bei
Young Boys Bern. Und 20 Jahre vorher war er der erste Torschütze
der ersten Bundesliga-Saison. Das war im August 1963. Der deutsche
Nationalspieler Timo Konietzka war Mittelfeldstratege bei Borussia
Dortmund.
Am Sonnabend ab 13 Uhr werden die Heider Altliga-Kicker anlässlich
des Turniers im eigenen Stadion viel zu erzählen haben.
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