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dem 14.07.2008 |
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Die
Geschichte des Heider Sport Vereins: |
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Der Heider
SV wurde 1925 als Fußballverein gegründet und hatte seine
Blütezeit in den 1950er Jahren und Anfang der 1960er
Jahre. Der Heider SV ging aus dem benachbarten MTV Heide
hervor. Unzufriedene Ersatzspieler forderten damals die
Stammspieler zu einem Spiel auf, welches die Ersatzspieler
gewannen, und gründeten anschließend am 14. Oktober 1925
den legendären "kleinen HSV", den Heider Sportverein. |
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Vorkriegszeit
von 1925 bis 1945 Jahre : |
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Der Heider
SV wurde am 14. Oktober 1925 gegründet. Der "kleine HSV"
spaltete sich damals vom VfL Heide ab. Dieser wiederum war
1920 aus dem Zusammenschluss mehrerer Vereine, u. a. des
Heider FC 05 und des Männerturnvereins (MTV), gebildet
worden und führt seit 1945 wieder den Namen MTV Heide. Im
Fußball blieb indessen der Heider SV durchweg führend. Der
Heider FC 05 war Mitbegründer des Schleswig-Holsteinischen
Fußball-Verbandes von 1906 |
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Nachkriegszeit
von 1945 bis 1995 Jahre : |
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Heide war
durch den Heider SV, der damals wie heute als der "kleine
HSV" bekannt ist, die kleinste Stadt mit einem
Oberligaverein. Damals war die Oberliga die höchste
Spielliga in Deutschland. Der Verein spielte 1956/57 und
1960/61 mit dem Hamburger SV, Hannover 96, Werder Bremen
oder FC St. Pauli in der Oberliga. 1956 bezwang der Verein
den amtierenden Deutschen Meister Hannover 96. In der
gleichen Saison am 28. April 1957 den Hamburger SV mit 2:0
vor der bis heute gültigen Vereinsrekordkulisse von 12000
Fans. Der Heider SV war damals ein Zuschauermagnet. Es
kamen im Durchschnitt über 8000 Zuschauer zu den Spielen.
Zu den Auswärtsspielen reisten immer Hunderte Anhänger
mit.
Der Heider SV
spielte Ende der 60er Jahre bis Mitte der 70er in der
Regionalliga, wo der Heider SV nicht mehr ganz an die
Erfolge der 50er Jahre und Anfang der 60er Jahre anknüpfen
konnte, sich allerdings vier Jahre lang in der damaligen
2. Liga wacker schlug und 1972 sogar den 9. Platz
erreichte (noch vor Holstein Kiel (11.) und knapp hinter
dem VfB Lübeck (6.)). Der Verein hatte immer noch
beachtliche Zuschauerzahlen von bis zu 8000 Fans (1971
gegen FC St. Paul (1:1)), bei einem Durchschnitt von fast
4000 Zuschauern). Weder Meister St. Pauli noch Vize
Osnabrück oder der Dritte VfL Wolfsburg konnten in dieser
Saison in Heide gewinnen; die ansonsten chronische
Auswärtsschwäche hielt sich auch in Grenzen, sodass man
sogar ein 1:1 in Osnabrück holen konnte. Zuschauerliebling
war damals der robuste Torjäger Lothar Raddatz. Als 1974
die neue zweigleisige 2. Bundesliga gegründet wurde, waren
die Zweitligazeiten des kleinen HSV definitiv vorbei, und
auch in der neu geschaffenen Amateuroberliga konnte man
sich nur ein Jahr halten. Die folgenden 15 Jahre waren
geprägt von dem ständigen Kampf gegen die Mittelmäßigkeit
in der Verbandsliga (4. Liga). Der Heider SV schaffte es
zwar mehrmals auf die ersten beiden Plätze und konnte bei
Spitzenspielen bis zu 2000 Zuschauer begrüßen, kam in der
Aufstiegsrunde zur Oberliga aber nie über die Rolle des
Punktelieferanten hinaus und versagte vor allem in den
Heimspielen krass. Mitte der 90-er Jahre gelang dann
problemlos die Qualifikation für die neugeschaffene
Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein, wo man sich in den
ersten Jahren spannende Duelle mit den Hamburger
Spitzenclubs wie Altona 93 oder VfL 93 lieferte und nur
knapp die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg
verfehlte. |
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Jüngere Zeit
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Höhe- und
gleichzeitig Endpunkt stellte die Saison 1996/97 dar, als
der Heider SV in zwei Qualifikationsspielen gegen SV
Arminia Hannover den Kürzeren zog. Nach einem
hoffnungsvollen 0:0 am Bischofsholer Damm gab es ein
deprimierendes 0:4 in Heide vor 5500 Zuschauern. Danach
verloren sowohl Fans als auch Sponsoren die Lust und es
ging rapide bergab. Außerdem zeigte sich, dass man
jahrelang finanziell über die eigenen Verhältnisse gelebt
hatte und sich knapp vor der Insolvenz bewegte. Sportlich
stieg man 2004 als Tabellenletzter mit nur zwei Siegen in
die Verbandsliga ab. Gleichzeitig wurde die Oberliga HH/SH
aufgelöst und in eine Oberliga Nord umgewandelt. Also kann
der Heider SV für sich in Anspruch nehmen, ständiges
Mitglied der "alten" Oberliga HH/SH gewesen zu sein. Aber
man war nun nur noch fünftklassig. Auch in der
Verbandsliga Schleswig - Holstein spielte man zunächst
mehrere Jahre gegen den Abstieg, bevor in der Saison
2006/2007 nun durch den Einbau vieler Eigengewächse eine
Konsolidierung möglich erscheint. Überhaupt hat der HSV
einen sehr guten Ruf als Talentschmiede und in
Schleswig-Holstein eine der besten Jugendabteilungen neben
Holstein Kiel und dem VfB Lübeck. |
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Erfolge
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Der Heider
SV wurde 7-maliger Schleswig-Holstein-Meister sowie
zweimaliger Schleswig-Holsteinischer Landespokalsieger und
kam zu einer Achtelfinalteilnahme im DFB - Pokal (0:2
Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern). Das Jahr 1961 zählt
als eines der größten in der Geschichte des Heider SV. Der
kleine HSV kann für sich auch eine Halbfinalteilnahme (1:3
gegen späteren Sieger Sportfreunde Siegen) bei der
Deutschen Meisterschaft der Amateure beanspruchen. |
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Nationalspieler : |
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Der kleine
HSV brachte auch einen Nationalspieler hervor. Es handelt
sich um Willi Gerdau , der 1957 beim 1:3 gegen Schottland zu
einem A-Nationalmannschaftseinsatz kam. Damit hat der Heider
SV den bis heute letzten A-Nationalspieler eines
schleswig-holsteinischen Fußballvereins gestellt. |
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Bekannte
Spieler : |
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Willi Gerdau
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Alfred
Hußner (FC St. Pauli, KV Mechelen, Servette Genf u.a.) |
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Klaus
Eichler |
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Joachim Otto
(FK Pirmasens, Motor Zwickau) |
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Richard
Hußner |
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Herbert
Feddrau |
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Klaus Meinke
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Reinhard
Pulter |
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Günter
Schmidt |
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Rainer
Waberski |
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Benno
Beiroth |
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Schleswig-Holstein
Liga |
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Seit der
Saison 2008/2009 spielt der Heider SV in der ebenfalls in
der Saison neu gegründeten Schleswig-Holstein Liga. Nach der
Saison 2010/2011 steht der Heider SV in der ewigen Tabelle
auf dem 8.Platz mit 36 Siegen, 29 Unentschieden, 37
Niederlagen und 153:147 Toren.
Beste
Torschützen in der S-H-Liga des Heider SV
2008/2009
Marx Borwieck 23 Tore
2009/2010
Marx Borwieck 18 Tore
2010/2011
Andre Ladendorf 19 Tore |
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