Zum Inhalt springen

Spielverderber Standards: Heide verliert zuhause gegen Lüneburg

| Senioren

Es sollte die Revanche zum Hinspiel werden, welches der Heider SV in Lüneburg mit 2:0 verloren hat, aber das Ziel wurde nicht erreicht. Nach 90. Minuten stand auf der Anzeigetafel eine 1:2-Niederlage. Ausschlaggebend waren zwei Standardtreffer der Gäste.

Personell konnte Wichmann auf einen fast kompletten Kader zurückgreifen. Es fehlten einzig die beiden Langzeitverletzten Vojtenko und Greve. Einen einzigen Wechsel gab es zum letzten Ligaspiel. Butzek rückte für Paulsen in die Startelf.

Die ersten Möglichkeiten erspielten sich unsere Jungs, aber Haris Zlomusica der in dem Spiel zu seinem Regionalligadebüt im Hansa Tor kam, verhinderte mit einer starken Reaktion den frühen Rückstand für die Gäste. Zwei Minuten später setzte Storb einen Freistoß knapp am LSK Gehäuse vorbei. Es war eine ausgeglichene Anfangsviertelstunde mit dem Chancenplus auf HSV-Seite. Was effizient bedeutet, zeigten die Spieler von Trainer Xhafolli in der 15. Minute, Kunze bringt einen Freistoß in den Strafraum, Tomek Pauer setzt sich im Luftduell durch und köpft zum 0:1 ein. Heide war bemüht und spielte weiter nach vorne, aber nach knapp 30 Minuten war es erneut eine Standardsituation, die zum Verhängnis wurde. Nach einer Ecke von Kunze, setzt Zoch am zweiten Pfosten zum Kopfball an und köpft das Spielgerät zum 0:2 ein. Butzek kam vor der Halbzeitpause nach einer Ecke noch mal zum Abschluss, aber auch dessen Schuss fand nicht den Weg ins Tor. Somit stand es nach 45. Minuten 0:2 für den Lüneburger SK Hansa.

Markus Wichmann brachte zur zweiten Halbzeit Kieselbach für Wolf. Es war auch der eingewechselte Stürmer, der für die Schwarzhosen in der zweiten Halbzeit die erste Möglichkeit hatte, sein Schuss strich in der 58. Minute knapp am LSK-Tor vorbei. Mit der 0:2-Führung hatten die Gäste alles in Griff und ließen im zweiten Abschnitt wenig zu. Jedoch brachte eine Flanke von links, die Patrick Storb mit dem Kopf ins Tor köpfte, den Anschlusstreffer für die Dithmarscher (78.). Es sorgte für eine Wende im Spiel, alles wurde in den letzten 10. Minuten nach vorne geworfen. Ein Ball flog nach dem anderen in den Lüneburger Strafraum. Zlomusica parierte in der 81. Minute einen Kopfball von Storb, eine Minute später klärte Ghubasaryan auf der Linie. In der 83. Minute landete ein Schuss an die Latte und in der 85. Minute konnte erneut der Ball im letzten Moment von der Linie gekratzt werden. Ein Flachschuss in der 93. Minute streichte knapp am Pfosten vorbei und dann pfiff Schiedsrichter Jannik Weinkauf das Spiel ab.

Stimmen zum Spiel
Markus Wichmnn: „Wieso auch immer fehlte uns heute gerade in Halbzeit 1 das Selbstvertrauen. Wir haben es nicht hinbekommen, die LSK mal dauerhaft in der eigenen Hälfte festzusetzen. Zudem haben wir uns bei 2 Standardsituationen einfach zu leicht abkochen lassen.“

Patrick Storb: „Wir haben leider die erste Halbzeit vollkommen verschlafen. Dennoch sind wir nach der Halbzeit gut ins Spiel gekommen und haben dann auch ordentlich Druck gemacht. Leider hat uns dann zum Ende hin das Glück gefehlt, um mindestens noch den Ausgleich zu schießen.“

Oke Paulsen: „Und fehlte heute leider der absolute Siegeswille, gepaart mit der Angst an die Grenze des Fairen im Zweikampf zu gehen. Wir sind nicht in die entscheidenden Zweikämpfe gekommen. Wir wussten, dass sie viel über rechts Spielen und wir haben ihnen leider auch die Möglichkeiten auf der rechten Seite gegeben. Dazu kommt noch, dass uns dann auch einfach das Quäntchen Glück fehlte.“

Heider SV: Bartell – Arndt – Neelsen – Storb – Hahn – Busch - C. Ehlert – Wolf (46. Kieselbach) – Butzek (64. Peters) – M. Ehlert (64. Fiebelkorn) – Burke (64. Paulsen)

Lüneburger Sport-Klub Hansa: Zlomusica – Correia Cà, Pägelow, Oelkers – Kunze, Pauer (76. Yagmur), Ghubasaryan, Hübner – Barajas – Meyer (59. Filimonov), Zoch (83. Hildebrand)

Tore: 0:1 Pauer (15.), 0:2 Zoch (28.), 1:2 Storb (78.)

Zuschauer: 593

Schiedsrichter: Yannik Weinkauf

P. Neumann

Zurück