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Schmerzliche Niederlage im Saisonfinale: Heide unterliegt beim HSC Hannover

| Senioren

Der Heider SV verlor das letzte Spiel der Saison 2021/22 beim HSC Hannover vor 150 Zuschauern im VW Podbi Sportpark mit 0:5 (0:1).

Fünf Änderungen nahm HSV-Coach Wichmann im Vergleich zur vorherigen Partie gegen FC Oberneuland vor. Bartell kehrte für Barfknecht wieder zwischen die Pfosten. Storb, Hahn, C. Ehlert und Paulsen rückten für Butzek, Ubben, Fiebelkorn und Schröder in die Startelf.

Was das Champions League-Finale, welches ein Tag zuvor stattfand, mit der Regionalliga-Ansetzung verbindet, war die Verzögerung vom Spielbeginn, sowie aus Schwarzhosensicht das Endergebnis, welches nach 90. Minuten zugunsten der Hausherren ausfiel. Mit 25 Minuten Verspätung pfiff der aus Lieth stammende Schiedsrichter Kevin Rosin das Spiel an. Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen und es schien, als würde es mit einem 0:0 in die Pause gehen: Jedoch gelang dem Gastgeber kurz vor dem Seitenwechsel der Führungstreffer (41.), im Gegenzug konnte der HSV fast auf den Gegentreffer antworten, aber Wiegand vergab aus spitzem Winkel.

Zum zweiten Durchgang kamen frische Kräfte ins Spiel: Kieselbach und Wiegand gingen für M. Ehlert und Tiedemann vom Feld. Wenige Minute nach Wiederanpfiff war es ein individueller Fehler, den die Gastgeber ausnutzten. Storb spielt auf Bartell zurück, dem jungen Torwart misslingt die Ballannahme, HSC-Spieler Schultz nutzte dies, stellte seinen Körper rein, von dort aus rollte der Ball ins Tor (53.). Ebenso war es beim nächsten Gegentreffer, dass eine Unaufmerksamkeit der Ausgangspunkt dafür war. Hannover kombinierte sich über die rechte Seite in den Strafraum, Kapitän Hahn gewann zunächst den Zweikampf gegen seinen Gegenspieler, jedoch blieb der dran, eroberte sich diesen zurück, der Ball landet bei Antunovic, der aus ca. 11 Metern abzieht und ins obere rechte Toreck trifft (67.).

Die Dithmarscher waren trotz des Rückstandes bemüht, jedoch war an diesen Nachmittag kein Durchkommen an der HSC-Abwehr, stattdessen kamen sie durch einen Standard zum nächsten Tor: Eine Ecke von rechts wird in dem Rückraum gespielt, der dort stehende Hoffart hat sehr viel Platz und zirkelt den Ball aus ca. 16 Metern links halbhoch ins Tor (86.).

Als wäre es nicht schmerzlich genug, war es kurz vor dem Ende ein Eigentor, welches die Fans vom HSC Hannover erneut jubeln ließ: Wie beim vorherigen Tor kam der Ball von der rechten Eckfahne, der Ball rauscht durch den Strafraum, der Fuß von Quade war es letztlich, der den Ball ins Gehäuse befördert hat (89.). Wenige Sekunde später war die Partie vorbei, der Schiedsrichter aus Lieth hat auf eine Nachspielzeit verzichtet.

HSC Hannover: Neufeld (58. Frelke) – Kinitz – Farahnak – Baar (71. Gos) – Gökdemir (64. Wiederhold) – Schultz – Langer – Ilic – Antunovic – Vukancic (64. Hoffart)

Heider SV: Bartell – Quade – Arndt (58. Wolf) – Neelsen – Storb (79. Burke) – Kieselbach (46. M. Ehlert) – Peters – Hahn – Wiegand (46. Tiedemann) – C. Ehlert – Paulsen (63. Fiebelkorn)

Tore: 1:0 Schultz (41.), 2:0 Schultz (53.), 3:0 Antunovic (67.), 4:0 Hoffart (86.), 5:0 Quade (ET, 89.)

Zuschauer: 150

Schiedsrichter: Kevin Rosin

P. Neumann

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