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Interview mit Sönke Beiroth vor dem Spiel gegen den Spitzenreiter

| Senioren

Sönke, die Hinrunde ist in der Staffel Nord absolviert. Dein Fazit?

Zum Fazit vorwegschicken und in Erinnerung rufen möchte ich, dass die Liga GmbH aus zwei Mannschaften besteht. Wir sind sehr glücklich darüber, dass es uns gelungen ist, die schwierige Situation der U23 dahingehend aufzulösen, dass sie aus acht Spielen sechs Siege geholt haben. Ein Resultat, mit dem wir zufrieden sind. Zu unserer Saison: wir haben sieben Punkte aus zehn Spielen geholt. In der Vorsaison waren es vier Punkte aus acht Spielen. In dem Fall eine Verbesserung. Unabhängig davon zählen nicht nur die reinen Punkte, sondern die Spielverläufe. Mit Ausnahme, dass Spiels gegen Teutonia - da waren wir Chancenlos - waren alle Partien mehr oder minder auf Augenhöhe. In allen Spielen wäre es möglich gewesen, Punkte einzufahren, Ob ein Unentschieden oder sogar ein Sieg wie zuletzt in Hamburg. Insgesamt sind wir mit dem Verlauf der Hinrunde zufrieden. Insbesondere mit den Jungs, die in jedem Spiel Vollgas gegeben haben. Gegen alle Widerstände - wie Verletzungen oder Krankheiten -, die wir bisher hatten. Es wurden nie Ausreden gesucht, sondern es wurde sich von Spiel zu Spiel gesteigert. Das ist das Wichtigste! Alle Jungs haben den Teamgeist verinnerlicht. Sie wollen in jedem Spiel für unsere Zuschauer und für unseren Verein alles geben.

Mit Ausnahme des Auftaktspiels bei Teutonia endeten alle Spiele mit einem knappen Ergebnis. Zeigt es auf, dass die Mannschaft entgegen aller Kritik Liga-tauglich ist?

Der Heider SV hat die beste Mannschaft seit Jahren. Das zeigt sich anhand jedes einzelnen Spielers, der bereit ist für den Verein durchs Feuer zu gehen. Fast an jedem Tag haben wir das gezeigt und sind daher auf jeden Fall Liga-tauglich. Gleichwohl darf nicht vergessen werden, dass die Jahre vor unserem Aufstieg zweimal Eichede, einmal Eutin und Schilksee aufstiegen sind, bei denen die Rahmenbedingungen finanzieller Art um ein Vielfaches besser waren. Dennoch stiegen diese Mannschaften mit Pauken und Trompeten wieder ab. Ich glaube, dass die Region - die Westküste stolz auf die Spieler des Heider SV sein kann. Sie gewinnen an Selbstbewusstsein und Glauben daran, dass diese Saison die große Überraschung gelingen kann.

Welche Entwicklung erkennst du bei der Mannschaft und was bereitet dir noch etwas Bauchschmerzen?

Die Entwicklung der Mannschaft ist absolut positiv. Wie bereits gesagt, vor dem Hintergrund, dass wir immer wieder umstellen müssen, ist das ein herausragendes Ergebnis. Es zeigt, dass jeder Spieler verdient in der Regionalliga spielt. Jeder steht seinen Mann, wenn es darauf ankommt. Ein weiterer nennenswerter Punkt ist die deutlich gestiegene Leistung in den Trainingseinheiten und Trainingsspielen. Wir haben 27 tolle Fußballer in den Reihen, die den Teamgeist verkörpern, den der Heider SV immer gerne verkörpern möchte. Bauchschmerzen bereitet mir grundsätzlich überhaupt nichts, weil es riesig Spaß macht, zusammen mit dem Trainerteam, dem Betreuerstab und den Jungs arbeiten zu dürfen. Wir müssen einzig aufhören, uns eigene Grenzen in unseren Köpfen zu setzen. Die Leistungsfähigkeit dieser Jungs ist derart groß, wir müssen uns keine Grenzen setzen. Wir können in jedes Spiel mit dem festen Glauben und Wissen hineingehen, dass wir gewinnen können. (P. Neumann)

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