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Tribünensnack mit Raphael Bartell

Einer der Neuzugänge beim Heider SV: Raphael Bartell, im Nachwuchsleistungszentrum von Hertha BSC ausgebildet, wechselte der 19-Jährige zur Saison 21/22 an die Westküste. In bisher acht Partien zeigt er auf der Linie, außerhalb des Strafraumes oder im 1 gegen 1, welches Talent in ihm steckt. Im Interview spricht der junge Torhüter über seinen Wechsel in die Kreisstadt, seine Zeit im NLZ von Hertha BSC und über die bisherige Saisonleistung.

Seit dieser Saison bist du beim Heider SV. Hast du dich gut eingelebt?
Ich habe mich gut in Heide eingelebt, das ging schnell, da der Verein sehr familiär ist.

Du sprichst davon, dass du dich schnell eingelebt hast, gab es bestimmte Mitspieler, Leute aus dem Verein, die dir dabei geholfen haben?
Bestimmte Mitspieler gab es nicht. Alle Spieler, Trainer und Andreas haben mir das Gefühl gegeben, dass ich im Verein willkommen bin.

Wie entstand der Kontakt zum Heider SV und welche Punkte sprachen letztlich für den Wechsel an die Westküste?
Der Kontakt entstand eher zufällig. Es war schwer für mich, einen neuen Verein zu finden und deshalb war ich bis zum August, also kurz vor Saisonstart noch vereinslos. Mein Berater hatte früher mit Jannis Meister den ehemaligen Torwart Heides zusammengearbeitet, dadurch entstand es, dass ich hier ein Probetraining absolvieren konnte. Ich war froh, einen Verein gefunden zu haben, in dem ich mich wohlfühle.

Vorher hast du sämtliche Jugendabteilungen von Hertha BSC durchlaufen. Wie sehr hat dich die Zeit als Spieler dort geprägt?
Für die Zeit bei Hertha bin ich sehr dankbar. Ich habe mich dort sportlich und persönlich weiterentwickelt und konnte gute Freundschaften knüpfen.

Aktuell bekommen wir zu viele Treffer, was muss im Defensivverhalten besser werden, damit die Null am Ende steht?
Momentan nervt es sehr, dass wir so viele Gegentore kassieren. Konzentration und Wille, das Tor zu verteidigen, müssen in den nächsten Spielen wieder mehr stimmen.

Wie lange brauchst du, um ein Spiel zu verarbeiten?
Das ist unterschiedlich bei mir und hängt davon ab, wie zufrieden oder enttäuscht ich mit der Leistung und dem Ergebnis bin.

Du konntest bisher in acht Partien mitwirken, wie zufrieden bist du mit der persönlichen Situation?
Dass ich jetzt schon acht Regionalliga-Spiele machen konnte, ist natürlich schön. Grundsätzlich bin ich auch mit meinen Leistungen zufrieden, aber natürlich ärgern mich die schlechten Ergebnisse.

Was nehmt ihr euch für das Spiel am Samstag vor?
Wir wissen, dass es in Lübeck ein wichtiges Spiel wird und dass wir die Chance haben, mit ihnen nach Punkten gleichzuziehen. Deshalb wollen wir dieses Spiel auf jeden Fall gewinnen.

(P. Neumann)

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