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Schwarzhosen scheiden in Lübeck aus dem SHFV-Pokal

| Senioren

Der Heider SV hat am Mittwochabend im Halbfinale des SHFV-Lotto-Pokal den Einzug ins Finale verpasst. Die Dithmarscher unterlagen vor 1041 Zuschauern an der Lohmühle gegen den VfB Lübeck nach Verlängerung mit 5:2 (2:1).

Der HSV und der VfB Lübeck haben sich am Mittwochabend (17. November) ein Pokalspiel mit allen Facetten geliefert. Am Ende hat der VfB das glücklichere Ende für sich und gewann aufgrund der größeren Spielanteile und Chancen mit 5:2 nach Verlängerung. Nach der regulären Spielzeit hatte es 2:2 gestanden.

HSV-Trainer Sönke Beiroth veränderte im Pokalduell beim Ligakonkurrenten aus Lübeck seine Aufstellung auf eine Position. Raphael Bartell rückte wieder ins Tor für Tom Pachulski. Aufgrund einer Verletzung, die nach seinem Comeback ein paar Tage zuvor beim FC St. Pauli II wiederkehrte, fehlte er.

Die Partie war von Beginn an turbulent. Nach einem Freistoß von Nathaniel Amamoo aus Linksaußenposition legte Mateusz Ciapa den Ball per Kopf zurück in die Mitte, wo am Ende VfB Kapitän Tommy Gruppe aus kurzer Distanz zum 1:0 einschob (8.). Mit der frühen Führung im Rücken kontrollierten die Grün-Weißen die Partie. Ein langer Ball von Ciapa auf Abifade brachte der Heimmannschaft das 2:0 (22.). Im Duell mit Mensah setzte sich Abifade durch und legte die Kugel an unseren Torwart vorbei. Kurz vor der Pause hatten wir Glück das der VfB nicht das 3:0 macht. Im Anschluss an einer Ecke köpft Fynn Kleeschätzky nur an die Latte (41.). Und als Brackelmann zum dritten Mal in unser Tor trifft, wird der Treffer wegen eines gestreckten Beines nicht gegeben.

Im zweiten Abschnitt kamen unsere Jungs giftiger aus der Kabine zurück. Zunehmend übernahmen wir mehr Spielanteile. Die Ecke von Fabian Arndt wird im Sechzehner verlängert und landet am Schluss auf dem Kopf von Leif Hahn, der zum 2:1 einköpft (56.). Alle Beteiligten wussten in dem Moment, das in dieser Partie noch nichts entschieden ist. Die Schwarzhosen suchten nach dem Anschlusstreffer weiter den Weg nach vorne und haben sich durch eine kämpferische Leistung belohnt.

Arndts Zuspiel verwandelte der zuvor eingewechselte Oke Paulsen aus Rechtsaußenposition zum 2:2 (71.). Im Gegenzug traf Fakhro (73.), aus spitzem Winkel erneut den Pfosten. In der Schlussminute gelang den Hansestädter die erneute Führung – doch das Tor wurde aufgrund von Abseits wieder zurückgenommen. In der letzten Aktion der regulären Spielzeit kam es nach einer Rudelbildung zur zweiten Gelbe Karte für Jeff Mensah, damit durfte er die anstehende Verlängerung nicht mehr mitmachen.

Kurz nach Wiederanpfiff rollte der VfB-Zug wieder auf unser Tor zu. Zuerst wird der dritte Treffer seitens Lübeck nach einer Standardsituation aberkannt, aber der nächste Treffer sollte, erneut nach einem Standard, zählen. Krolikowskis Ecke landet zunächst bei Grube, sein Schuss wird von unserer Mannschaft noch geklärt, den abgeprallten Ball schoss schließlich Brackelmann zum 3:2 ein (94.). In der 98. Minute fiel nach einer Freistoßflanke von Cemal Sezer das 4:2. (98.).

Der HSV hat bis zum Abpfiff gekämpft, aber mit einem Mann weniger gelang ihm das Comeback nicht mehr. Stattdessen setzte Fakhro mit dem 5:2 den Schlusspunkt (117.). Die Schwarzhosen zeigten einen engagierten Auftritt, mussten sich dem Ligakonkurrenten aber deutlich geschlagen geben. Am Sonntag, 28.11.2021 geht es in der Regionalliga mit dem Abstiegsduell bei Altona 93 (Anstoß: 14:00 Uhr) weiter.

VfB Lübeck: Schmid– Kölle (106. Jetz) – Grupe – Brackelmann – Kleeschätzky (81. Andreasson) – Ciapa – Rüdiger – Taritas (91. Sezer) – Amamoo (74. Krolikowski) – Abifade (98. Tsimba-Eggers) – Fakhro

Heider SV: Bartell – Arndt (98. Wolf) – Neelsen – Storb – Butzek (63. Paulsen, 98. Wiegand) – Kieselbach – Peters – Hahn – Ehlert (106. Busch) – Mensah – Schröder (63. Ubben)

Tore: 1:0 Grupe (8.), 2:0 Abifade (22.), 2:1 Hahn (56.), 2:2 Paulsen (71.), 3:2 Brackelmann (94.), 4:2 Grupe (98.), 5:2 Krolikowski (117.).

Zuschauer: 1041

Schiedsrichterin: Mirka Derlin

(P. Neumann)

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