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Deutliche Niederlage an der Lohmühle

| Senioren

Beim VfB Lübeck verlor der Heider SV mit 5:1. Nach einem 1:1 zur Pause erhöhten die Grün-Weißen durch Abifade (46.), 3:1 Sezer (59.), 4:1 Sezer (87.), 5:1 Taritas (90./+1) auf 5:1.

Die Anfangsphase war ausgeglichen. Die Heimmannschaft agierte aktiver, aber die Jungs vom Trainergespann Wichmann/Hardrock (die den erkrankten Sönke Beiroth ersetzten), zeigten sich engagiert und robust in der Verteidigung. Mit einem Kopfball von Malek Fakhro (14.), der zentral auf Raphael Bartell kommt, hält er problemlos. In der nächsten brenzligen Situation waren erneut beide Protagonisten im Einsatz. Fakhro lief nach einem missglückten Rückpass auf Bartell allein zu, im 1 gegen 1 Duell behält der junge Torwart die Nerven und entschärft die Situation. Im Gegenzug kamen die Schwarzhosen zur ersten nennenswerten Chance, die direkt ihren Weg ins Tor fand. Lennart Busch setzt sich auf der rechten Seite gut durch und flankt auf Oke Paulsen, der mit einem Flachschuss zum 1:0 (37.) einschiebt. Leider klappte es nicht, die Führung mit in die Pause zunehmen. Keine drei Minuten später glich der VfB aus. Ein abgefälschter Fernschuss aus ungefähr 30 Meter von Fynn Kleeschätzky senkte sich zum 1:1 ins Netz (40.).

Die Lübecker erwischten aus ihrer Sicht einen Traumstart in Abschnitt zwei. Cemal Sezer, der für Fakhro neu ins Spiel kam, leitete mit seiner ersten Aktion den Treffer ein, Abnehmer im Strafraum war Samuel Abifade, der im Strafraum stramm aus halblinker Position das Spielgerät und die Latte schoss (46.). Der eingewechselte Sezer fand gut in Partie und brachte der Heimmannschaft durch seinen Kopfball 3:1 (59.). Lübeck kontrollierte die Partie. Uns fehlte in der Halbzeit die Kreativität in der Offensive. Möglichkeiten von Paulsen (54.) und Kieselbach (67.) waren zudem zu Harmlos für VfB-Keeper Gründemann. Kurz vor Ende zirkelte Cemal Sezer von der linken Strafraumecke einen Freistoß direkt ins Tor (87.). In der Nachspielzeit traf Minou Tsimba-Eggers noch zum 5:1-Endstand (90./+1).

Stimme zum Spiel
Markus Wichmann: Ein hoch verdienter Sieg für Lübeck, auch wenn ich glaube, es ist ein Stück zu hoch ausgefallen. Wir sind am Ende ans Limit gegangen, wahrscheinlich geschuldet durch die mangelnde Spielpraxis. Einer laufstarken Lübecker Truppe hatten wir am Ende nichts mehr entgegenzusetzen. Nichtsdestotrotz haben wir in der ersten Halbzeit sehr guten Fußball gespielt. Ich kann unseren Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben alles rausgehauen. Am Ende hat es nicht gereicht.

VfB Lübeck: Gründemann – Andreasson, Grupe, Brackelmann, Kleeschätzky – Ciapa, Rüdiger (76. Krolikowski) – Taritas, Boland (88. Tsimba-Eggers), Abifade (78. von Esebeck) – Fakhro (46. Sezer).

Heider SV: Bartell – Songue, Storb, Neelsen (90. Quade) – Wiegand (66. Ubben), Busch (85. Schröder), Arndt, C. Ehlert, Peters (90. Burke) – Paulsen, Kieselbach.

Tore: 0:1 Paulsen (37.), 1:1 Kleeschätzky (40.), 2:1 Abifade (46.), 3:1 Sezer (59.), 4:1 Sezer (87.), 5:1 Taritas (90./+1).

Gelbe Karten: Andreasson, Gründemann, von Esebeck – Wiegand, Paulsen, Storb, Neelsen.

Zuschauer: 1.874

Schiedsrichter: Patrick Schwengers

(P. Neumann)

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